Neue Version der Christlichen Patientenvorsorge

© Evangelische Kirche in Deutschland

Christliche Patientenvorsorge ist getragen von der christlichen Hoffnung, dass der Tod das Leben nicht auslöschen kann, sondern es seine Vollendung findet in Gott, dem Urgrund allen Lebens.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die katholische Deutsche Bischofskonferenz und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) haben eine neue Version der Christlichen Patientenvorsorge herausgebracht. Neu gegenüber vorherigen Auflagen sind eine erweiterte Vorsorgevollmacht für Gesundheits- und Aufenthaltsangelegenheiten, für Totensorge, Organspende und Bestattung sowie eine Generalvollmacht für übrige Angelegenheiten, die unter anderem vermögensrechtliche Bevollmächtigungen ermöglicht.

Neu gegenüber vorherigen Auflagen sind eine erweiterte Vorsorgevollmacht für Gesundheits- und Aufenthaltsangelegenheiten, für Totensorge, Organspende und Bestattung sowie eine Generalvollmacht für übrige Angelegenheiten, die unter anderem vermögensrechtliche Bevollmächtigungen ermöglicht.

Die aktualisierte Neuauflage der Christlichen Patientenvorsorge umfasst vier Bereiche für eine selbstbestimmte Vorsorge:

  • die Vorsorgevollmachten
  • die Betreuungsverfügung
  • die Patientenverfügung
  • die Äußerung von Behandlungswünsche

Die Christliche Patientenvorsorge berücksichtigt neben juristischen auch theologisch-ethische Aspekte und ist den Kirchen zufolge in besonderer Weise von christlicher Überzeugung geprägt. Dazu gehörten die Ablehnung der Tötung auf Verlangen und der ärztlichen Beihilfe zur Selbsttötung. Das bedeute aber nicht, dass sie nur von Christen verwendet werden kann.

Den eigenen Willen im vorfeld zum Ausdruck bringen
Diese vier Möglichkeiten der Patientenvorsorge bringen den Willen eines entscheidungsfähigen Menschen im Vorfeld einer Erkrankung oder des Sterbens zum Ausdruck. Sie kommen zum Tragen, wenn der Patient aufgrund einer Erkrankung oder Verletzung nicht mehr in der Lage ist, selbst zu entscheiden bzw. seinen aktuellen Willen zu äußern.

Christliche Patientenvorsorge ist getragen von der christlichen Hoffnung, dass der Tod das Leben nicht auslöschen kann, sondern es seine Vollendung findet in Gott, dem Urgrund allen Lebens.

Beim Ausfüllen der Patientenvorsorge ist immer das Gespräch mit den eigenen Angehörigen und Vertrauten sowie gegebenenfalls mit Fachleuten ratsam.

Bisherige Formulare behalten ihre Gütltigkeit
Formulare aus einer früheren Auflage, die bereits ausgefüllt und unterschrieben wurden, behalten ihre Gültigkeit auch in rechtlicher Hinsicht. Aus Gründen der Aktualität wird jedoch empfohlen, nach Möglichkeit ein Formular der Neuauflage auszufüllen, insbesondere dann, wenn die Unterschrift schon länger zurückliegt.

Bisherige Formulare behalten ihre Gütltigkeit
Formulare aus einer früheren Auflage, die bereits ausgefüllt und unterschrieben wurden, behalten ihre Gültigkeit auch in rechtlicher Hinsicht. Aus Gründen der Aktualität wird jedoch empfohlen, nach Möglichkeit ein Formular der Neuauflage auszufüllen, insbesondere dann, wenn die Unterschrift schon länger zurückliegt.

 

Bezug und Abruf

Die Christliche Patientenvorsorge mit vier Vorsorgevollmachten kann als „Gemeinsame Texte, Nr. 20" über die Deutsche Bischofskonferenz sowie über die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) heruntergeladen werden.

Sie können die Formulare online ausfüllen und für Ihren Gebrauch ausdrucken oder zum Preis von 0,35 zzgl. Porto bestellen unter Tel.: 0800 / 50 40 60 2 | E-Mail: versanddontospamme@gowaway.ekd.de