Einmaliges Klangerlebnis beim Landesposaunentag in Ulm

© Hans Bauer

Zum 47. Mal trafen sich in Ulm über 6.500 Bläserinnen und Bläser aus Württemberg und darüber hinaus, um einen außergewöhnlichen Festtag zu erleben. Unter dem Thema „ Erfrischend-Lebendig“ wurde in vielen Veranstaltungen dieser Tag gestaltet und erlebt. Die Posaunenchöre Illingen/Ötisheim, Lienzingen/Mühlacker und aus Bönnigheim fuhren in aller Frühe Richtung Ulm, um rechtzeitig in der Donauhalle zu sein und dort mit 2.000 Bläserinnen und Bläsern den Gottesdienst zu feiern.

Zum Auftakt ein Klangerlebnis sondersgleichen

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An 14 Orten in der Stadt wurden Gottesdienste gefeiert, die musikalisch mitgestaltet wurden. Nach dem Gottesdienst gab es viele Veranstaltungen,  die diesen Festtag bereicherten.

Im kühlen Münster mit dem „Schwäbischen Posaunendienst" oder dem „Landesjugendposaunenchor" zu spielen  wird einem nicht oft geboten. Die Stadt mit ihrer reichen Geschichte konnte mit erfahreren  Stadtführerinnen erlebt werden. Für die jüngeren Bläser*innen  war der Kornhausplatz reserviert.Unter dem Thema „Meet `n´ Brass“  gab es ab 12 Uhr mit allen Teilnehmern Musikalisches zum Zuhören und mitgrooven. Unsere Jungbläser*innen,  die dort mitmachten, waren total begeistert.

In der Donauhalle,  ab 13.30 Uhr Treffpunkt der Jungbläserinnen und Jungbläsern mit ihren Begleitern, ging die Post ab. An die 2.000 Teilnehmern trafen sich dort um gemeinsam zu musizieren und viel zu Spaß zu haben.  

Schlussfeier als Höhepunkt

Der absolute Höhepunkt dieses Tages war  die Schlussfeier auf dem Münsterplatz mit dem höchsten Kirchturm der Welt. Dieser Abschluss wird seit 1946 in ähnlicher Weise gefeiert. Alle Bläserinnen und Bläser, auch die Jungbläser aus der Donauhalle, begannen gegen16 Uhr mit dem Einspielen einzelner Stücke. Nach dem Grußwort von Gunter Czisch,  Oberbürgermeister der Stadt Ulm, und der Ansprache von Landesbischof Otfried July wurde dieser  ausgewöhnliche Tag mit den bekannten Chorälen „ Nun danket alle Gott“ und  „Gloria sei dir gesungen“ sowie dem Läuten der Münsterglocken abgeschlossen.

Ein Erlebnis, das man nicht beschreiben kann, man muss dabei gewesen sein.   Müde, jedoch mit vielen schönen Eindrücken sind die Bläserinnen und Bläser wieder in Illingen angekommen, aber jedoch auch in der Gewissheit, „ Erfrischend und Lebendig “  kann das gemeinsame Spielen und Feiern uns allen guttun.