Begleitung im Lebenslauf

Die Evangelische Kirche begleitet Menschen im Lauf ihres Lebens, vor allem an den wichtigen Stationen der eigenen Lebensgeschichte.

Wir haben grundlegende Informationen zusammengestellt zu den Stichworten

Seelsorge & Begleitung

 

Eintritt

 

Lebensstationen

 

Kirchenjahr

 

Das Leben kann auch Härten aufweisen. Möglichkeiten der Hilfen und Unterstützung, die wir als Evangelische Kirche in der Region bieten, haben wir aufnotiert.

Grundsätzlich finden Sie durch das Evangelische Pfarramt am Ort einen Ansprechpartner, der auf weitere Angebote hinweist und ggf. seelsorgerlich begleitet.

Seelsorge und Begleitung

  • add Sorgen kann man teilen - am Telefon, per E-Mail oder Chat

    Sorgen kann man teilen!
    Telefonseelsorge unter der Rufnummer 0800 / 1110111


    Die TelefonSeelsorge Nordschwarzwald ist rund um die Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen erreichbar. Jeder ist willkommen, der ein Gespräch sucht.
    Die TelefonSeelsorge Nordschwarzwald ist ein ökumenisch getragenes Angebot der christlichen Kirchen in der Region Pforzheim und Nordschwarzwald für jeden Menschen.

    Sorgen teilen - am Telefon

    Tel  0800 111 0 111

    Tel 0800 111 0 222

    Sorgen teilen - auch online möglich

    im Seelsorge-Chat

    oder per E-Mail, Informationen auf der Homepage der Telefonseelsorge 

  • add Gespräche und Besuche mit der/dem Ortsgeistlichen

    Nicht alle Fragen lassen sich auf diesen Seiten klären. Und nicht immer sind die Antworten, die Sie hier finden, die richtigen oder ausreichend für Ihre Fragen.

    Deshalb nehmen Sie einfach Kontakt mit Ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer auf, wenn Sie Fragen haben oder ein Gespräch mit ihm oder ihr führen möchten.

    Er oder sie besucht Sie gerne oder vereinbart einen Termin im Pfarrhaus.

    In der Übersicht finden Sie Ihre Kirchengemeinde, die Kontaktdaten des Pfarramts sind dort notiert.

 
 

Weitere Angebote zu Seelsorge und Begleitung im Leben finden Sie auf unserer Homepage hier

Begleitung an Lebensstationen

© Matt Duncan | Unsplash

Taufe

  • add Was ist das eigentlich, die Taufe? Ein Filmclip erklärt es.
  • add Bedeutung der Taufe

    Meist bringen Eltern ihre Kinder in den ersten Monaten ihres Lebens zur Taufe. Dabei kommt zum Ausdruck, dass Gottes Liebe uns von vornherein gilt und dass sie nicht von unserer Einsicht, unserer Mühe und unserem Glauben abhängt.

    Darum ist es legitim, kleine Kinder zu taufen, die noch nicht für sich entscheiden und über ihr Leben bestimmen können, weil es in der Taufe zunächst um Gottes Entscheidung für uns geht. Die Taufe macht deutlich, dass der Mensch ein Kind Gottes ist.

    Die Taufe bleibt jedoch leer, wenn sie nicht gefüllt wird durch den Glauben, durch Willen, Entschluss und Hingabe, durch unsere Liebe und Dankbarkeit als Antwort auf die Zusage der Liebe Gottes.

  • add Gemeindebezug – Taufsonntag

    Mit der Taufe ist die Aufnahme in die christliche Gemeinde verbunden. Deshalb findet sie in der Regel im Gemeindegottesdienst am Sonntagvormittag statt, in manchen Gemeinden werden gelegentlich auch spezielle Taufgottesdienste angeboten.

    In vielen Gemeinden gibt es regelmäßige Taufsonntage, die beim Pfarramt erfragt werden können.

    In einem Taufgespräch, zu dem der Pfarrer oder die Pfarrerin in die Tauffamilie kommt, wird der Taufgottesdienst vorbesprochen und die Anmeldung zur Taufe ausgefüllt.

  • add Paten / Patenamt

    Pate bei einer Taufe kann jeder sein, der Mitglied in einer christlichen Kirche ist.

    Wer Pate werden soll, schlagen die Eltern vor und die Kirche vergibt im Gottesdienst das Patenamt, mit dem vor allem die Begleitung des Kindes auch im Blick auf die Fragen des Glaubens verbunden ist.

    Bei einer Taufe in der evangelischen Kirche muss mindestens ein Pate evangelisch sein. Wenn Paten aus einer anderen Gemeinde kommen, als der Gemeinde, in der die Taufe stattfindet, benötigen sie eine Patenbescheinigung. Diese stellt das Pfarramt des eigenen Wohnortes unentgeltlich aus.

  • add Ablauf und Taufformel

    Zur Taufe von kleinen Kindern gehören zwei Tauffragen an die Eltern und Paten.

    Sie werden gefragt, ob sie wollen, dass ihr Kind getauft wird und ob sie bereit sind, das Ihre dazu beizutragen, es als Glied der Gemeinde Jesu Christi zu erziehen.

    Später, bei der Konfirmation, sollen die Kinder das Ja ihrer Eltern und Paten mit ihrem eigenen Entschluss bekräftigen.

  • add Taufformel

    An die Tauffragen schließt sich die Taufformel an:

    "N.N. ich taufe dich auf den Namen Gottes,
    des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes"

    Das ist keine Namensgebung, sondern der Täufling wird mit dem Namen des dreieinigen Gottes verbunden.

    Danach wird aus dem Taufbecken dreimal Wasser mit der hohlen Hand geschöpft und über die Stirn des Täuflings gegossen.

  • add Taufwasser und Taufsegen

    Das Taufwasser hat zeichenhafte Bedeutung:

    Wasser erfrischt und löscht den Durst. Es belebt Menschen und Tiere. Es lässt Pflanzen wachsen. Ohne Wasser gibt es kein Leben auf der Erde. Das Wasser der Taufe ist ein Zeichen, dass Gott uns Leben schenkt.

    Wasser wäscht und reinigt uns. Das Wasser der Taufe ist ein Zeichen, dass Gott uns in Christus von aller Schuld reinigt. Wir dürfen für alle Irrwege unseres Lebens auf Gottes Erbarmen hoffen und erhalten Vergebung, wenn wir darum bitten.

    Wasser kann aber auch bedrohliche Kraft entfalten. Wer aus dem Wasser gezogen wird, der wird aus dem Tod gerettet. Bei den ersten Christen wurden die Täuflinge darum für einen Moment ganz unter das Wasser getaucht. Das bedeutet: in der Taufe erleben wir zeichenhaft unsere Rettung vom Tod. Unser Sterben und Auferstehen mit Jesus Christus.

  • add Taufsegen

    Taufe bedeutet auch: Gottes Segen ruht auf dem Täufling.

    Das ist keine Versicherung, dass ihm fortan nichts mehr geschehen kann, sondern das Versprechen Gottes, dass er bei dem Kind bleibt und es auf seinem Lebensweg begleitet, ganz gleich, was passiert.

    Nach dem Taufakt wird deshalb ein Taufsegen über dem Täufling gesprochen.

  • add Taufspruch

    Ein Bibelwort (Taufspruch) soll den Täufling an seine Taufe erinnern und ihn in seinem Leben begleiten.

    Ebenso die Taufkerze, die an Jesus Christus erinnert, der gesagt hat:

    Ich bin das Licht der Welt.
    Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis,
    sondern wird das Licht des Lebens haben.


    Johannes 8, 12

     

    Auf www.taufspruch.de, einem Angebot der Evangelischen Kirche in Deutschland, finden sich eine Auswahl an Taufsprüchen.

 

Konfirmation

  • add Was ist das, die Konfirmation? Ein Filmclip.
  • add Konfirmand & Konfirmandenunterricht

    Im Konfirmandenunterricht lernen Jugendliche Kirche und Glaube hautnah kennen. Am Ende dürfen sie, die mit 14 Jahren ja religionsmündig geworden sind, öffentlich Ja zu ihrer eigenen Taufe sagen.

    Der Konfirmandenunterricht beginnt in aller Regel, wenn die Jugendlichen in die zweite Hälfte der 7. Klasse gehen.

  • add Konfirmation

    Die Konfirmation findet dann ein Jahr später statt, entweder an einem Sonntag vor Ostern oder an einem Sonntag nach Ostern. Landesweit wird in der 8. Klassenstufe der Mittwoch für den Konfirmandenunterricht von schulischem Nachmittagsunterricht freigehalten.

    In einigen Gemeinden findet der erste Teil des Konfirmandenunterrichts bereits in der 3. Klasse statt (Konfi 3). Eltern vermitteln den Kindern in Tischgruppen insbesondere die Themen Taufe und Abendmahl.
    Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Pfarramt.

  • add Weiterführende Informationen
 
 
 
 
 

Kirchliche Trauung

  • add Was ist das eigentlich, die Hochzeit? Ein Filmclip.
  • add Bedeutung

    Hochzeitsglocken läuten nicht auf dem Standesamt. Viele Paare wünschen sich darum neben der standesamtlichen Trauung einen Traugottesdienst in der Kirche. Häufig herrscht jedoch Unklarheit über den Sinn und das Anliegen des Traugottesdienstes.

    Wichtig ist sich zunächst klar zu machen, dass bei der kirchlichen Trauung keine Ehe geschlossen wird. Denn die Ehe ist nach evangelischem Verständnis kein geistlicher Stand, sondern ein ‘weltlich Ding´ wie Martin Luther sagt.

    Die Eheschließung geschieht auf dem Standesamt, danach kommen die verheirateten Eheleute in die Kirche. Dies ist nicht umkehrbar. Zentrum der evangelischen Trauung ist darum der Trausegen.

  • add Der Traugottesdienst

    hat im wesentlichen zwei Anliegen, nämlich Dank und Fürbitte vor Gott zu formulieren.

    Zwei Menschen haben in Liebe zueinander gefunden und wollen dieser Liebe Ausdruck verleihen, wollen deutlich machen, dass ihre Beziehung auf Dauer angelegt ist. Sie bekräftigen das, indem sie sich öffentlich zueinander bekennen.

    Der Traugottesdienst feiert diese gegenseitige Bejahung als Fest des Lebens. In ihm kommt der Dank Gott gegenüber zum Ausdruck. Der Dank dafür, dass diese beiden sich gefunden haben.

    Gleichzeitig, und das ist uns angesichts der Scheidungsraten besonders deutlich, wissen wir, dass die Liebe immer wieder Gefahren ausgesetzt ist, die sie zerbrechen lassen. Darum bitten wir im Traugottesdienst als anwesende Familie und Gemeinde zusammen mit dem Brautpaar um Gottes Hilfe und Beistand für das Gelingen der Ehe.

  • add Traugespräch

    Die konkrete Planung sollte mit der Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Pfarramt (das Pfarramt in dessen Gemeindegebiet der eine oder der andere Ehepartner wohnt) beginnen.

    Der gewünschte Termin wird abgestimmt. Je nach Zeit, die das Paar für die Vorbereitung des gesamten Festes veranschlagt, kann das durchaus ein Jahr bis ein halbes Jahr im voraus geschehen.

    Zwei bis drei Monate vor der Hochzeit findet das Traugespräch zwischen Pfarrer oder Pfarrerin und dem Brautpaar statt. Es dient dem gegenseitigen Kennenlernen und bietet Gelegenheit, über die Hoffnungen und Erwartungen im Blick auf die Ehe ins Gespräch zu kommen, etwas über die persönliche Geschichte des Paares zu erzählen und konkrete Absprachen für die Gestaltung des Traugottesdienstes zu treffen.

    Das Gespräch möchte auch einen persönlichen Charakter der Traupredigt möglich machen.

  • add Trauspruch

    Bibelworte als Wegbegleiter haben in der evangelischen Kirche eine hohe Tradition. Der Trauspruch soll das Paar an den Tag seiner Hochzeit erinnern und kann zu einer Art Überschrift für die Ehe des Paares werden. In der Traupredigt wird er ausgelegt und mit dem Paar verbunden.

    Weitere Informationen zu Trausprüchen:  www.trauspruch.de

  • add Trausegen

    Gottes Segen ist Zeichen für sein Versprechen bei uns zu sein. Mit seinem Segen versichert Gott, dass er uns im Leben begleitet.

    Das kann helfen an Wendepunkten des Lebens, an denen sich manches verändert. Darum wird im Traugottesdienst über dem Brautpaar ein Trausegen gesprochen.

  • add Trauung mit einem katholischen Partner

    Eine evangelisch geschlossene Ehe wird von der katholischen Kirche nur unter bestimmten Bedingungen als rechtmäßige Ehe im Sinne des katholischen Kirchenrechts anerkannt.

    Ist ein Partner katholisch, so sollte man rechtzeitig vor der geplanten Hochzeit den zuständigen katholischen Pfarrer aufsuchen und bei ihm die "Dispens von der Formpflicht" beantragen. Das ist ein Antrag auf Anerkennung der evangelisch geschlossenen Ehe durch die katholische Kirche. Wer dies versäumt oder nicht für nötig erachtet, schließt sich als Katholik selbst von der Kommunion aus.

  • add Ökumenische Trauung

    Bei evangelisch-katholischen Paaren wird häufig eine ökumenische Trauung gewünscht.

    Dies ist stets entweder eine evangelische Trauung im Beisein eines katholischen Pfarrers oder eine katholische Trauung im Beisein eines evangelischen Geistlichen.

    Im Normalfall sind die evangelischen Pfarrer und Pfarrerinnen gern bereit, zu einer katholischen Hochzeit mit dem evangelischen Partner mitzugehen und den Gottesdienst mitzugestalten.

    Ebenso ist dies umgekehrt möglich, dass ein katholischer Pfarrer bei der evangelischen Hochzeit sich beteiligt. Welche Form gewählt wird, kann am besten bei der Anmeldung zur Trauung im Pfarramt besprochen werden.

  • add "Auswärtige" Trauungen

    Die kirchliche Trauung an einem anderen Ort als den Wohnorten der Ehepartner (oder ihrer Eltern) ist möglich, aber in der Regel mit einer Gebühr verbunden, die jener Kirchengemeinde zugute kommt, zu der die Traukirche gehört.

    Wird ein anderer Pfarrer, eine andere Pfarrerin für die Trauung gewünscht, so ist die Zustimmung des zuständigen Pfarrers einzuholen. Das kann durch den gewünschten Pfarrer erfolgen.

 

Bestattung

  • add Die Blätter fallen

    Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
    als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
    sie fallen mit verneinender Gebärde.

    Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit.

    Wir alle fallen.
    Diese Hand da fällt.

    Und sieh dir andre an: es ist in allen.

    Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
    unendlich sanft in seinen Händen hält.

    Rainer Maria Rilke

  • add Gedanken

    Bei jedem Sterben und jedem Tod in unserer Umgebung oder in der eigenen Familie erfahren wir, was Rainer Maria Rilke in seinem Gedicht im Bild der fallenden Blätter so treffend formuliert hat.

    Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen.

    Wir Menschen sind endliche Geschöpfe. Das Sterben gehört zu unserem Leben. Der Tod ist das Normalste von der Welt. Aber doch auch: der Tod ist die schärfste Grenze, die wir kennen. Sie trennt Lebende und Tote voneinander. "Wir alle fallen..." Wie schwer ist es oft zu ertragen: dieses Hinfällige, dieses Fallen!

    Bei der Bestattung, mit dem Versenken des Sarges in die Erde wird uns die Trennung und der Abschied am deutlichsten bewusst. Die kirchliche Bestattung will eine erste Hilfe sein für diesen Abschied.

    Was aber unterscheidet sie von jeder weltlichen Bestattung? Was ist der Sinn des christlichen Begräbnisses?

    Wir alle fallen, diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.
    Gott gehören wir im Leben und im Tod, bei ihm sind wir gehalten.

    Dies versuchen wir auf immer neue Weise bei unseren Bestattungen nachzubuchstabieren, manchmal zweifelnd und stammelnd, manchmal voller Vertrauen und Zuversicht. Doch woher nehmen wir die Zuversicht, dass Gott bei uns ist?

    Das Vertrauen darauf, macht sich an der Zusage fest, die wir bei unserer Taufe von Gott bekommen haben:
    Du bist mein Kind, ich bin bei dir alle Tage.

    Und das gilt nun bei der Bestattung in zwei Richtungen. Zuerst für den gestorbenen Menschen. Wir können darauf vertrauen, dass Gott für ihn sorgt und dass er bei ihm aufgehoben ist.

    Wir können für ihn nichts mehr tun, außer noch einmal an sein besonderes Leben zu denken. Damit nehmen wir ernst, dass jeder Mensch ein einzigartiges Geschöpf Gottes ist. Die individuelle Seite des Lebens kommt in den biographischen Teilen der Bestattungspredigt zum Ausdruck.

    Dabei geht es nicht um ein Bewerten oder Hervorheben besonderer Leistungen, sondern schlicht darum, wahrzunehmen, was das jeweilige Menschenleben ausgemacht hat.

    Ich bin bei euch!

    Diese Zusage Gottes gilt zum zweiten den Trauernden. Sie bleiben zurück und spüren die Lücke in ihrem Leben. Sie brauchen unsere und Gottes Zuwendung.
    Alle, die zur Bestattung kommen, signalisieren: "Wir nehmen an eurem Leid teil. Wir wollen es mit tragen, so gut wir es können."

    Gemeinsam mit den Trauernden suchen wir Trost bei Gott und fragen danach, was Hoffnung gibt. Das Kreuz ist ein solches Hoffnungszeichen. Es steht auf unseren Gräbern und auch in vielen Trauerhallen.
    Das ist nicht von ungefähr so. Das Kreuz erinnert uns daran, dass Gott den Weg des Leidens kennt, dass er vor Leid und Tod nicht flieht, sondern auch dort mit uns aushält und bei uns ist. Das leere Kreuz ist Zeichen für Jesu Auferstehung, für das neue Leben am Ostermorgen. Zeichen für unsere Hoffnung. Auch wir werden wie er auferstehen.

  • add Das Bestattungsgespräch

    Zur Vorbereitung der Bestattung findet ein Gespräch zwischen Pfarrer oder Pfarrerin und den nächsten Angehörigen statt.

    In diesem Gespräch überlegen Pfarrer oder Pfarrerin und Angehörige miteinander, wie der Trauergottesdienst gestaltet sein soll, z. B. welche Lieder gesungen werden.

    Vielleicht ergibt sich aus dem Gespräch auch schon das Bibelwort, das in der Mitte des Gottesdienstes stehen wird. Natürlich ist dabei auch Zeit und Gelegenheit für die Angehörigen einfach zu erzählen, was sie im Blick auf den Tod ihres Angehörigen bewegt.

     

  • add Bestattungsformen

    Die gängigsten Bestattungsformen sind bei uns die Beerdigung und die Feuerbestattung.

    Die Beerdigung findet wenige Tage nach dem Tod statt und beginnt in der Regel mit einem Trauergottessdienst in der Friedhofshalle. Nach dem Gottesdienst bricht die Gemeinde gemeinsam zum Grab auf, wo die Beerdigung stattfindet.

    Auch bei der Feuerbestattung wird wenige Tage nach dem Tod ein Trauergottesdienst auf dem Friedhof abgehalten. Alle Trauergäste können sich am Sarg verabschieden. Der Sarg wird dann nach dem Gottesdienst im Krematorium eingeäschert. Einige Zeit später kann dann die Urnenbeisetzung stattfinden. Sie erfolgt meist im engsten Familienkreis. Auf Wunsch ist auch dabei eine Begleitung durch einen Pfarrer oder eine Pfarrerin möglich.

 

Kircheneintritt

  • add "Es tut nicht weh"
  • add Wieder eintreten in die Kirche - warum nicht?

    Treten Sie in die Evangelische Kirche ein und werden Teil einer großen Gemeinschaft.

    Manchmal spielen finanzielle Aspekte eine Rolle, manchmal auch ein bewusstes Abgrenzen von familiären Gepflogenheiten, um nur zwei Motive von vielen zu nennen.

    Wenn das Leben in eine andere Phase gerät, wird auch der Blick auf die Kirche nicht selten ein ganz anderer werden. So steigt die Zahl der Wiedereintritte seit einiger Zeit kontinuierlich.

    Wer eintreten möchte, wendet sich an das für ihn zuständige Pfarramt. Der Pfarrer oder die Pfarrerin stehen gern für ein Gespräch zur Verfügung.

    Ansonsten ist nur ein Formular auszufüllen, und der Wiedereingetretene erhält als Bestätigung eine Urkunde.

  • add Eintreten per Telefon

    Die württembergische Landeskirche hat in der Pressestelle die Möglichkeit geschaffen, auch telefonisch in die evangelische Kirche zurückzukehren.

    Das Eintrittstelefon erreichen Sie kostenlos unter der Nummer 0800 8138138. Pfarrerin Isabelle Fries oder Pfarrer Thorsten Eißler werden mit Ihnen sprechen. Danach bekommen Sie und das zuständige Pfarramt an Ihrem Wohnort die notwendigen Formulare zugesandt.

    Wer nicht getauft oder in einer anderen Kirche getauft wurde und nun zur evangelischen Kirche gehören möchte, erhält über das Eintrittstelefon die nötigen Informationen sowie den Kontakt zum zuständigen Gemeindepfarramt.

  • add Weiterführende Links

    Wiedereintreten - wie geht das? 

    Eine Information der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

    12 gute Gründe in der Kirche zu sein

    vorgebracht von der Evangelischen Kirche Deutschland

    Kircheneintritt

    Eine Information der Evangelischen Kirche in Deutschland

 

Kirchenjahr

Aktuelle thematische Impulse finden Sie auch in der Tagespresse und auf der Startseite dieser Homepage zum Kirchenjahr.

  • add Alles beginnt im Advent

    Das Kirchenjahr ist etwas besonderes: Jeder Sonntag des Jahres hat einen Namen, jedes Fest seinen festen Platz. Bestimmte Texte und Lesungen sind vorgesehen. Der Liturgischer Kalender am Ende dieser Seite informiert darüber.

    Nicht nur die Kirchenfeste wie Weihnachten, Ostern oder Pfongsten laden ein zum feiern und gedenken. Jeder siebte Tag, der Sonntag lädt dazu ein mit den passenden Bibelstellen. Das Kirchenjahr ordnet den Jahreslauf nach christlichen Festtagen und -zeiten.

    Die Verlinkungen im folgenden Text verweisen auf weitere Informationen auf evangelisch.de mit weiteren Informatiionen. 

    Alles beginnt im Advent

    Schon der Beginn ist besonders: Der 1. Advent ist der Auftakt und nicht der 1. Januar. Das Weihnachtsfest, die Feier um Jesu Geburt, ist das erste große Fest des Kirchenjahres. Heilig Abend, die beiden Weihnachtsfeiertage, Heilig Drei König gehören mit dazu.

    Zentral ist Ostern. Vorher ist die Fastenzeit, beginnend am Aschermittwoch. Die Feier der Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi ist das wichtigste Ereignis im Kirchenjahr, für alle Christen gleichermaßen, Katholiken, Evangelische  und andere christliche Bekenntnisse. Je nach Tradition werden diese gefeiert.

    Einer der Tage, der von seinem Inhalt her nicht mehr so bekannt ist, ist Christi Himmelfahrt. Dieser Feiertag liegt 40 Tage nach Ostern und gehört zur zur Osterzeit.

    Diese endet zehn Tage nach Himmelfahrt mit dem Pfingstfest, an dem die Ankunft des Heiligen Geistes und die Überwindung der babylonischen Sprachverwirrung gefeiert wird. Pfingsten ist das Fest, an dem die Einheit der Christenheit gefeiert wird und der Geburtstag der Kirche.

    Zwischen Pfingsten und dem letzten Sonntag des Kirchenjahres liegen die 25 Sonntage der Trinitatis-Zeit.

    Der letzte Sonntag im Kirchenjahr ist der Ewigkeits- oder Totensonntag, an dem an das Versprechen des ewigen Lebens erinnert und der Toten gedacht wird. In vielen Gemeinden werden die Namen verlesen und Kerzen entzündet. 
    Viele Menschen besuchen die Gräber ihrer Angehörigen und zünden dort ein Licht an.Ursprünglich war dies der Tag "Allerheiligen", der im Zeichen der Märtyrer und Heiligen der Kirche stand. Die Bedeutung des Tages hat sich durch die Reformation verändert, wie auch die der Heiligen-Tage ("Namenstage").
    Weil die Reformatoren statt der Heiligenverehrung die Bibel wieder in den Mittelpunkt des Glaubens stellten, spielen diese Tage im evangelischen Kirchenjahr, wenn überhaupt, nur eine sehr kleine Rolle.

  • add Die Namen der Sonntage

    Im Kirchenjahr hat jeder Sonntag einen eigenen Namen, wobei die Sonntage nach Epiphanias am 6. Januar, bekannter als "Heilige Drei Könige" und nach Trinitatis (dem Sonntag der Dreieinigkeit) "durchnummeriert" sind: 1. nach Trinitatis, 2. nach Trinitatis und so weiter. Jeder dieser Gottesdienste hat inhaltlich seine Prägung

    Für jeden Sonntag des Kirchenjahres gibt es vorgesehene Bibelstellen für die Lesung im Gottesdienst.

    Jeder der Tage und Abschnitte des Kirchenjahres hat eine eigene liturgische Farbe:

    Die Christfeste wie die Weihnachtstage und Ostern sind weiß mit Ausnahme des Karfreitags, der ist schwarz.Die Zwischenzeiten, in denen keine Feste sind, wie die Vorfastenzeit, die Sonntage nach Trinitatis und die nach Epiphanias, sind grün.
    Die Passionszeit vor Ostern ist violett, ebenso der Advent.
    Pfingsten ist rot, ebenso weitere Gedenktage wie der Reformationstag.

    Die liturgischen Farben sind aber keine Pflicht. Oft werden sie in den evangelischen Kirchen nur spärlich oder nur für die hohen Feiertage eingesetzt.

  • add Der aktuelle liturgische Kalender