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Das Nsalaga-Projekt |
Kirchenbezirk Mühlacker startet Schulkindstipendium in der tansanischen Partnerkirche

 Pfarrerin KibonaBei ihrem Aufenthalt berichtete Pfarrerin Kibona, Leiterin des Projekts für Waisen und bedürftige Kinder (Bild links, 12. Mai 2010 in der Albani-Kirche Mühlhausen/Enz) mit einer Powerpoint-Präsentation über das Projekt in Nsalaga im Frühjahr 2010.
Diese Präsentation seht hier als PDF mit 2,8 MB zum download bereit Englische Version    Deutsche Version

Der Kirchenbezirk Mühlacker startete 2009 die Unterstützung der Kinder in Nsalaga. Auslöser war das direkte Erleben einer Delegation des Kirchenbezirks vor Ort:

Mit vielen Eindrücken kam Mitte September 2008 die sieben köpfige Besuchsgruppe aus unserer tanzanianischen Partnerkirche zurück. Neben vielen Eindrücken und Gesprächen brachte die Besuchsgruppe aus Tanzania auch Anregungen mit, an welchen Stellen evangelischen Christinnen und Christen der Partnerkirche helfen können.

Besonders betroffen war die Besuchsgruppe von der Situation vieler Kinder. Aus diesem Grund wurde ein Schul-Stipendien-Projekt ins Leben gerufen. Dieses bewahrt Kinder und Jugendliche davor, nach der kostenlosen siebenjährigen Grundschule auf der Straße zu landen, weil niemand da ist, der die Schulkosten für eine weiterführende Schule übernehmen kann.

Im April 2009 wurde zur Information aller Gemeinden und Gemeindegruppen ein Informationsflyer gestaltet, mit dem der Arbeitskreis Tanzania des Evangelischen Kirchenbezirks Mühlacker um die längerfristige Unterstützung dieser Kinder wirbt. Laut Pfarrer Hansjörg Lechler zielt das Projekt auf folgendes ab: „Wir hoffen, dass aus jeder Gemeinde unseres Kirchenbezirk eine Gruppe die Patenschaft für mindestens ein Kind übernimmt.“

Die Kosten der Patenschaft betragen 15 Euro pro Monat, auch Einzelpersonen sind zur Unterstützung eingeladen.

Mit diesen 15 Euro wird einem Kind der Schulbesuch und die Krankenversicherung bezahlt. Ebenso wie in Deutschland ist auch in Tanzania der Schulbesuch eine Schlüsselqualifikation, die später einer qualifizierte Berufsausbildung ermöglicht. Diese wiederum ist Vorraussetzung für ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben.
Eine Krankenversicherung ist in der Partnerkirche keine Selbstverständlichkeit - viele Menschen sind mit HIV infiziert. Aufklärung in den Bereichen Hygiene und Gesundheitswesen sind notwendig, um die Übertragung zu vermindern und den Erkrankten eine Therapie zu ermöglichen.

Darüber hinaus leben diese Kinder als Waisen, manche bei Verwandten, Großeltern oder einem Elternteil und sind verstört. Durch den Schulbesuch und die Betreuung durch Pfarrerin Kibona und deren Mitarbeitende erfahren diese Kinder Zuwendung und Hilfe, erleben einen geregelten Alltag und erhalten ausreichende Mahlzeiten.

Ab Mitte 2010 ist ein Briefkontakt zwischen den jeweiligen Stipendiengebern und den geförderten Kindern geplant.

[>] Der Flyer des Schulkindprojekts steht hier zum downlaod bereit als PDF

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